Max Hillmeier: Eine Auszeichnung für ein Lebenswerk im Zeichen des Tourismus

Der Zötler Preis für das Lebenswerk ist eine der exklusivsten Ehrungen der Privat-Brauerei Zötler. Er wird in unregelmäßigen Abständen als besonderer Höhepunkt des Gastroforums Allgäu an Persönlichkeiten verliehen, die sich in herausragender Weise um den Tourismus verdient gemacht haben. Nachdem zuletzt der ehemalige Landrat Gebhard Kaiser (2025) geehrt wurde, ging der Preis in diesem Jahr an eine prägende Figur der Region: Max Hillmeier, Tourismusdirektor von Bad Hindelang.

Ein Macher mit Haltung

Die Laudatio zeichnete das Bild eines außergewöhnlichen Charakters: Max Hillmeier ist ein Netzwerker mit Herz und ein Macher ohne Eitelkeit. Er ist jemand, der zuhört, nachfragt und versteht – um dann verlässlich zu liefern. Seine eigene Person stellt er dabei stets hinten an; seine Haltung und sein Einsatz für die Sache sind hingegen unverhandelbar.

35 Jahre Leidenschaft für Bad Hindelang

Seit 35 Jahren ist Max Hillmeier für den Tourismus in Bad Hindelang tätig, davon 29 Jahre in leitender Funktion. Als zentraler Ansprechpartner für Gastgeber und Gäste hat er die Entwicklung des Ortes maßgeblich geprägt. Ein Meilenstein seines Wirkens ist die Förderung des Ökomodells Hindelang. Dank seines Engagements wurde die „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur“ 2016 von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Auch das aktuelle Buchprojekt zur Alpwirtschaft ist ein echtes Herzensprojekt, das seine tiefe Verbundenheit zur Heimat widerspiegelt.

Visionär und Gestalter

Zahlreiche Erfolgsprojekte tragen seine Handschrift: Ob das innovative Kartensystem Bad Hindelang PLUS, das Mobilitätskonzept EMMI oder die Erlebnispfade Georg’s Naturwelt und Geowelt – ohne Hillmeiers unermüdlichen Einsatz wären diese touristischen Spitzenleistungen kaum denkbar gewesen.

Als Bürgermeisterin darf ich seit fast acht Jahren mit diesem großartigen Menschen zusammenarbeiten. Ich danke Max Hillmeier von Herzen für das hervorragende Miteinander und gratuliere ihm herzlich zu diesem hochverdienten Sonderpreis für sein Lebenswerk.

Schneesportfestival der Schulen

Ein echtes Highlight im Winterkalender von Oberjoch: Zum 27. Mal lud der Schwäbische Skiverband (SSV) am 22. und 23. Januar 2026 zum „Schneesportfestival der Schulen“ ein. Über 3.500 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 80 Schulen aus ganz Baden-Württemberg nutzten die Gelegenheit, einen unvergesslichen Wintersporttag in unserer Region zu verbringen.

Das Festival bietet die einzigartige Chance, den Winter in all seinen sportlichen Facetten zu entdecken. Neben Schnupperkursen in den Disziplinen Ski alpin, Snowboard, Langlauf, Skating und Telemark wartete die beliebte Schneeolympiade auf die Teilnehmenden. An zahlreichen Mitmachstationen konnten sie sich im Biathlon, Geocaching oder Snowvolleyball ausprobieren.

Ein besonderes Debüt feierte der Workshop „Mission SnowSafe“. Hier stand die Sicherheit im freien Gelände im Mittelpunkt: Die Jugendlichen übten spielerisch den Umgang mit LVS-Geräten, Lawinensonden und Schaufeln, um für den Ernstfall sensibilisiert zu sein und das richtige Verhalten abseits der Piste zu verinnerlichen.

Wettkampfgeist und Olympia-Träume
Natürlich kam auch der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz. Bei den Schulmeisterschaften Ski alpin wurde hart um den Titel der schnellsten Schule gekämpft. Zudem diente das Festival als Austragungsort für den Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“, bei dem sich die besten Talente in verschiedenen Klassements für das Landesfinale qualifizieren konnten.

Ein starkes Team für ein unvergessliches Erlebnis
Hinter diesem Großevent steht eine enorme Organisationsleistung. Das fünfköpfige Team um Verbandsreferent Wolfgang Müller hat es – gemeinsam mit den Vereinen, Lehrkräften, Schülermentoren und vielen ehrenamtlichen Helfern – erneut geschafft, den Kindern und Jugendlichen ein großartiges Erlebnis zu bescheren. Ein besonderer Dank gilt auch den Bergbahnen Hindelang-Oberjoch. Ohne deren tatkräftige Unterstützung und die hervorragende Bereitstellung der Infrastruktur wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich.

Ausblick auf 2027
Es ist jedes Jahr aufs Neue inspirierend, die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler hautnah mitzuerleben. Danke, dass Bad Hindelang seit Jahren Partner dieser großartigen Veranstaltung sein darf!

Nach dem Festival ist vor dem Festival: Wir freuen uns schon jetzt, das Schneesportfestival am 21. und 22. Januar 2027 wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Endlich im Druck: Das neue Alpwirtschaftsbuch 2026

Die „Tradition der hochalpinen Alpwirtschaft im Allgäu“ wurde 2014 in das Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes sowie darüber hinaus im Jahr 2016 unter dem Namen „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang“ von der Deutschen UNESCO-Kommission als Gutes Praxisbeispiel in die Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums veröffentlicht die Gemeinde Bad Hindelang im Jahr 2026 das neue Standardwerk „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang – Immaterielles Kulturerbe in Deutschland“. Das Buch ist das Ergebnis einer beeindruckenden Teamleistung. 21 Experten aus Land- und Alpwirtschaft, Wissenschaft und Politik haben die fundierte Basis zu diesem Werk geschaffen. Wie auch die anderen von Bad Hindelang herausgegebenen Bücher erscheint das Buch im context verlag Augsburg / Nürnberg. Und die mehr als 250 ausdrucksstarken Bilder stammen weitgehend von dem renommierten – in Bad Hindelang sehr bekannten – Fotografen Wolfgang B. Kleiner.

Heute durfte ich den ersten Andruck erleben. Ein wirklich besonderer Moment, in dem das Projekt zum ersten Mal greifbar wird.

Für die Auflage von 2.000 Exemplaren werden 5-6 Tonnen Papier verarbeitet. Wir haben uns bewusst für hochwertiges Volumenpapier aus nachhaltigem Anbau entschieden, welches dem Buch eine besonders wertige und griffige Haptik verleiht. Selbstverständlich ist das Papier FSC-zertifiziert. Der Druck erfolgt umweltschonend mit Biofarbe und unter Verwendung von Ökostrom in einer Traditionsdruckerei.

Wie ich heute beim Andruck erfahren habe, verbindet die Druckerei und Bad Hindelang eine ganz persönliche Geschichte: Der Firmengründer fand dort einst seine große Liebe und gab ihr das Ja-Wort. Passend dazu wurde die Maschine heute von einem gebürtigen Sonthofener bedient – ein echtes Stück Heimat, das in jedem Druckbogen steckt.

Allein der Druckvorgang nimmt 2 volle Tage in Anspruch. Danach beginnt die Kunst des Buchbindens: Über einen Zeitraum von 2 Wochen werden die Bögen gefalzt, fadengeheftet, geleimt und schließlich präzise in die Buchdecke einhängt.

Die Auslieferung der fertigen Bücher – verteilt auf 11 bis 12 Paletten ist für Ende Februar / Anfang März geplant. Ich freue mich riesig darauf, das erste fertige Exemplar in meinen Händen zu halten. Es markiert den erfolgreichen Abschluss eines intensiven, 3jährigen Herzensprojektes.